Euphorbia leuconeura oder auch Spuckpalme

Heute möchte ich euch eine wunderschöne aber nicht ganz ungefährliche Pflanze vorstellen - die Euphorbia leuconeura oder auch Spuckpalme. Diese Pflanze vermehrt sich wie von selbst, denn sie spuckt ihre Samen und so ist es nicht ungewöhnlich, dass man im Topf einer anderen Pflanze auf einmal eine kleine neue Spuckpalme entdeckt. Das macht sie natürlich nicht gleich gefährlich. Aber der Saft ihrer Blätter ist giftig, besonders für kleine Kinder und Tiere. Ich mag diese Pflanze dennoch, besonders wegen ihrer schönen Maserung auf den Blättern.

Die Spuckpalme oder auch Madagaskar-Juwel

Wie der Name schon sagt, stammt die Palme aus Madagaskar, ist also eher für trockene und sonnige Plätze gemacht. Sie hat einen haarigen Stamm und ihre Blätter enthalten Milch. Diese ist wie gesagt giftig. Kinder und Tiere sollten deshalb überhaupt keinen Zugang zu der Pflanze haben. Für Erwachsene gilt aber ebenso etwas Vorsicht. Die austretende Milch kann Verbrennungen herbeiführen. Deshalb sollte die Pflanze nicht angefasst werden ohne dabei Handschuhe zu tragen, da bei der kleinsten Verletzung der Pflanze diese Milch austreten kann. Mir oder Bekannten ist es bisher nicht passiert. dennoch möchte ich darauf hinweisen. Mit ein bisschen Vorsicht sollte also nichts passieren.

Wo sie am besten wächst

Sie mag sonnige und trockene Plätze und ist in unseren Gebieten nur als Zimmerpflanze wirklich geeignet. Im Sommer kann man sie natürlich auch mal nach draußen bringen. Wichtig ist in jedem Fall ein warmer und heller Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung. Also ein halbschattiger Standort. Die Spuckpalme ist jedoch kein Einzelgänger. Sie mag die Gesellschaft von anderen Pflanzen, dann wächst sie noch viel schöner und dichter. Klingt doch sehr sympathisch.

Wie sie gepflanzt wird

Wie die Aloe Vera mag die Spuckpalme Kakteenerde. Ihr könnt fertige Erde benutzen oder ihr achtet darauf, dass in der Erde kein Torf ist. Das mag sie nämlich gar nicht. Sie braucht ausreichend Platz für ihre Wurzeln, damit sie schnell und schön wachsen kann. Und das macht sie dann auch. Im Frühjahr sprintet sie regelrecht und bildet viele frische Blätter. Achtet zusätzlich auf jeden Fall darauf, dass sich keine Staunässe bilden kann. Dafür könnt ihr einfach Steine auf den Grund des Topfes legen oder direkt einen mit Loch zum Abfließen wählen.

Wie sie gepflegt wird

Die Spuckpalme gieße ich, genauso wie alle anderen Pflanzen einmal pro Woche. Sie zeigt aber auch durch hängende Blätter an, sollte sie früher Wasser benötigen. Ganz einfach also. Außerdem solltet ihr darauf achten, sie ungefähr alle zwei Jahre umzutopfen, damit sie weiter wachsen kann.

Vermehrung der Spuckpalme

Wie beschrieben,  spuckt sie ihre Samen aus. Also habt ihr vermutlich nach kurzer Zeit schon weitere kleine Spuckpalmen oder ihr findet die Samen herumliegend. Dann könnt ihr sie selbst einpflanzen oder aufheben, bis ihr sie zu einem anderen Zeitpunkt pflanzen wollt. Hier bei mir wohnt meist ein kleiner Kindergarten von fünf bis sechs Pflanzen und ich nutze sie als Geburtstagsgeschenke oder kleine Aufmerksamkeit für zwischendurch.

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